Heimat- und Wanderverein Venne

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25 Jahre Museum Venner Mühle

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Weihnachtliches Basteln mit dem Heimatverein


Es gibt Neuigkeiten vom Venner „Mühlenkotten“

 

 

Der Heimat- und Wanderverein Venne e.V. berichtet von einem wichtigen weiteren Meilenstein  bei dem Projekt „Wiederaufbau eines historischen Kottens auf der Mühleninsel“

 

Nachdem das Holzgerüst des alten Kottens im vergangenen Jahr fachgerecht abgebaut und eingelagert wurde, freut sich der Vorstand des HWV Venne e.V. nun über eine weitere gelungene Aktion.

 

Die Landwirtsfamilie Heitkamp aus Ostercappeln-Schwagstorf, damit beschäftigt einen alten Kotten auf ihrem Hof zu restaurieren,  hatte dem Verein ca. 7500 alte Hohlpfannen als Geschenk angeboten. Da diese Pfannen noch das Dach des alten Kottens in Schwagstorf beschützten, rückten vor einigen Tagen Aktive des Heimatvereins Venne an, um die Pfannen vom Dach zu holen und sicher für den Wiederaufbau des historischen Barkhausener Kottens auf der Venner Mühleninsel einzulagern.

 

Der Projektverantwortliche des Vereins, Reinhard Wolff, freute sich über die Einsatzbereitschaft für den Verein von Erich Möhlmeyer, Günter Möhlmeyer, Jürgen Harmeyer, Robert Bartold, Egon Barrenpohl, Friedhelm Hachmann, Günter Ellermann und Siegfried Jörges. Er berichtet von stabilen Wetterverhältnissen und toller Stimmung im Team an den insgesamt drei Arbeitstagen. So konnte nach über 200 unfallfreien, ehrenamtlichen Arbeitsstunden das Ende des Einsatzes mit einem zünftigen Bier begossen werden.

 

Nun warten die alten Hohlpfannen auf ihre neue Verwendung auf dem Dach des wiederaufzubauenden Mühlenkottens auf der Venner Mühleninsel.

Unser Dank geht an die Familie Heitkamp in Ostercappeln-Schwagstorf.

 

Wie es weitergeht – wir werden berichten!

 

 


Venner Wanderer auf dem  Deutschen Wandertag 2010 in Freiburg 

 

Wie in den vergangenen Jahren nahm der Venner Wanderverein an den Festlichkeiten des diesjährigen Deutschen Wandertags teil, der vom 5. – 9. August in Freiburg stattfand. Im Gegensatz zu den Vorjahren, wo wir zusammen mit den Bohmter Wanderfreunden gemeinsam gefahren sind, haben wir in diesem Jahr diese Fahrt nach Freiburg selbst geplant und organisiert. Freundlicherweise haben sich unsere Wanderfreunde Helmut Thüne und Manfred Adams bereit erklärt, unsere Reisegruppe von 13 Personen mit dem Kleinbus und einem PKW zu fahren. Pünktlich um 7.00 Uhr sind wir vom Dorfparkplatz gestartet, um diese Reise in den Schwarzwald anzutreten.

 

Bei gutem Reisewetter war nach rd. 2 Std. eine Kaffeepause angesagt, wo der mitgebrachte Kaffee und die Brote allen gut schmeckte. So ging es weiter und nach weiteren 2 Reisepausen erreichten wir nach gut 600 km am späten Nachmittag unser Hotel in Waldkirch in der Nähe von Freiburg. Eine geplante Begehung des aus einer Holz-Eisenkonstruktion bestehenden Baumkronenweges in 27 m Höhe musste wegen einsetzendem Regen abgesagt werden.

 

Am Freitag, dem 2. Tag , war zunächst eine Stadtbesichtigung in Freiburg angesagt. Mit einer so genannten Konuskarte, die es den Urlaubern erlaubt, die Nahverkehrsmittel im Schwarzwald kostenlos zu benutzen, fuhren wir mit der Bundesbahn nach Freiburg, wo uns eine Stadtführerin schon erwartete. Gut 2 Std. wurde uns zunächst die Geschichte und der Werdegang der Stadt Freiburg erklärt, um uns dann die nennenswerten Sehenswürdigkeiten mit den vielen kleinen „Bächelen“ der Stadt zu zeigen und zu erklären. Nach der Rückfahrt nach Waldkirch wurden dann unsere Fahrzeuge bestiegen, um zu einer Rundfahrt durch den südlichen Schwarzwald zu starten. Vorbei an Kirchzarten ging es nach Oberried-Steinvasen,

wo wir uns den Vergnügungspark mit der gigantischen, weltgrößten Erlebnis-Seilbrücke , die mit einer Länge von 218 m das Tal in einer Höhe von 30 m überbrückt, aus zeitlichen

Gründen nur von außen anschauen konnten. Ziel war jetzt der Belchen, ein Berg mit einer Höhe von 1414 m. Mit einer Kabinenseilbahn, die vormals auf der Weltausstellung 2000 in Hannover installiert war, fuhren wir auf den schönsten Berg im Schwarzwald, wo uns eine sagenhafte Weitsicht erwartete. Nach dem Abendessen um 20.00 Uhr wurde der Abend in gemütlicher Runde im Hotel verbracht.

 

Samstag, der 3. Tag. Wiederum war der heutige Tag für eine Rundfahrt durch den Schwarzwald vorgesehen. Gestartet wurde um 9.00 Uhr und über die Schwarzwald-Panoramastraße gelangten wir zu unserem ersten Ziel. Der Kandel, ein Berg mit einem herrlichen Plateau und einer Höhe von 1214 m. Da der Wettergott es mit uns wieder gut meinte, hatten wir eine wunderbare Weitsicht. Man kann sich nur allzu gut vorstellen, dass hier im Winter ein ausgezeichnetes Skigebiet vorhanden ist. Das die Welt manchmal klein ist, das mussten wir auf der Gipfelspitze dieses Berges feststellen, weil wir hier von einem Mann mittleren Alters begrüßt wurden,  der vor gut 20 Jahren in der Waldorfschule Evinghausen beschäftigt gewesen ist und dort in der Nähe in einem Speicher auch gewohnt hat. Weiter ging es nach St.-Peter, wo wir eine sehenswerte Barockkirche mit reichlichen Goldverzierungen besichtigten. Über St. Märgen, Erlenbach gelangten wir zum Höhepunkt des heutigen Tages, zum Titiesee. Bei herrlichsten Wetter war dieser Ort von zahlreichen Urlaubern besucht.

 

Uns stand jetzt eine nicht sehr lange, aber wunderschöne Bootsfahrt auf dem Titisee bevor mit einer Kaffee- und Kuchenpause in einem Restaurant auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Eine prächtige Schwarzwälder Kirschtorte war der Renner bei dieser Kaffeepause. Nachdem unser Boot uns wieder abgeholt hatte, ging es weiter über Lenzkirch, Häusern nach St. Blasien, wo uns der bekannte, von einer besonderen Größe und Schönheit versehene Dom erwartete. Dieser mit sehr viel Marmor versehene eher schlichte Dom hatte es allen angetan. Unsere Rückfahrt vorbei am Feldberg durch das Höllental und schließlich noch durch das Glottertal nach Waldkirch war ein weiterer Höhepunkt der heutigen Fahrt. Nach dem Abendessen im Hotel wurde noch an vorher reservierten Tischen in einem Restaurant in der Stadt bei einem schönem Glas Wein lebhaft über den heutigen Tag diskutiert und viel gelacht.

 

Heute, am Sonntag, den 4.Tag unserer Reise, stand uns dann der Höhepunkt unserer Reise bevor, die Festlichkeiten des „Deutschen Wandertages 2010“. Wie am Freitag fuhren wir wieder um 9.30 Uhr mit der Bundesbahn von Waldkirch nach Freiburg. Durch zahlreiche Busse und PKW’s  wurden rd. 10.000 Wanderer, Musiker und Teilnehmer von Folklore- und Motivgruppen in die überfüllte schöne Stadt mit dem sehenswerten „Freiburger Münster“ gefahren, um dann an einem großen  Festumzug teilzunehmen..

Nach diesem erlebnisreichen Tag fuhren wir wieder nach Waldkirch zurück. Beim anschliessenden Abendessen  wurde lebhaft über diesen schönen Tag gesprochen.  

 

Montag stand die lange Rückreise bevor. Am frühen Abend erreichten wir unseren Heimatort Venne. Eine schöne 5-tägige Reise wurde beendet, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein ganz besonderer Dank gilt den beiden Fahrern unserer Tour, Helmut Thüne und Manfred Adams, die uns sicher wieder nach Hause gefahren haben. Der nächste Deutsche Wandertag findet im August 2011 ganz in unserer Nähe in Melle statt, an dem unser Wanderverein mit einer hoffentlich großen Beteiligung teilnehmen wird.

                                                                                                                     

Venne, August 2010                                                                                Richard Meyer 

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Mit dem Heimatverein in das Königreich Hannover

 

Eine informative und schöne Reise war es, die der Heimat- und Wanderverein Venne am Wochenende unternommen hat. Die Fahrt ging zum königlichen Hannover, der Marienburg und den Herrenhäuser Gärten. Unterwegs trug Ernst Ellerman aus seiner neuen plattdeutschen CD vor. Reinhard Wolff gab Erläuterungen zu den Vorhaben des Heimat- und Wandervereins und Eberhard Niewedde gab Informationen zur Geschichte des einstigen Königreiches Hannover, zu dem auch das Osnabrücker Land gehörte.

Schloss Marienburg wurde zuerst besucht. Die Burg gilt als eines der eindrucksvollsten und bedeutendsten neugotischen Baudenkmäler in Deutschland. Es verzauberte die Reisegruppe durch seine märchenhafte Erscheinung mit zahlreichen Zinnen und Türmen und einer nahezu komplett erhaltenen Inneneinrichtung. König Georg der V. schenkte das Grundstück für den Bau der Burg im Jahre 1857  seiner Gemahlin der Königin Marie zu ihrem 39. Geburtstag und ließ darauf das Schloss bauen. Er konnte es aber nicht bewohnen, da er nach der verlorenen Schlacht bei Langensalza ins österreichische Exil gehen musste. Das Schloss blieb den Welfen erhalten, weil es der Königin gehörte und nicht zum Königreich Hannover.

Nach dem Mittagessen im Schlossrestaurant ging die Fahrt am Nachmittag weiter zu den Herrenhäuser Gärten. Hier wurde das Herzstück, der Große Garten, besucht. Er ist wohl der schönste im französischen Stiel angelegte Barockgarten Europas und beeindruckt mit seinen von Buchs eingefassten Blumenteppichen, vielen Hecken, weißen Skulpturen und eindrucksvollen Fontänen, von denen die größte einen bis zu achtzig Meter hohen Wasserstrahl erzeugen kann. Eberhard Niewedde führte die Ausflugsgruppe durch den von Grachten umschlossenen Garten mit seinen schönen Blütenstauden.

Zum Abschluss des sonnenreichen Tages ging es zu Kaffee und Kuchen und zur Erholung in einen nahe gelegenen Biergarten. Der Tagesausflug wurde von dem Kulturausschuss des Venner Heimatvereins vorbereitet und auch durchgeführt.

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Frische Luft in historischer Umgebung
47 Kinder aus der Region Gomel/Weißrussland auf der Venner Mühleninsel

Zum 24. mal hat der Ev.-Luth. Kirchenkreis Melle Kinder aus der immer noch stark strahlenbelasteten Region um die weißrussische Stadt Gomel zu einem 4-wöchigen Aufenthalt in Deutschland eingeladen. Die Kinder sind bei deutschen Gasteltern untergebracht werden mit einem umfangreichen Besuchs- und Spielprogramm betreut.

Schon zum dritten mal hatte der Heimat- und Wanderverein Venne e.V. zu einem Spielenachmittag auf die Mühleninsel in Venne geladen. 47 Kinder und drei Dolmetscher genossen bei strahlendem Sonnenschein die Gelegenheit, die angebotenen Spiele auszuprobieren. Bewegt begrüßte die Venner Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller-Menke die Gäste und rief mit den von der Volksbank gestifteten Trinkflaschen Begeisterung hervor.

Schnell waren die Teller mit Süßigkeiten geleert und die von Monika Möhlmeyer und Christel Wolff angebotenen kalten Getränke waren eine willkommenen Erfrischung bei Fußball, Volleyball, Krocket und vielen Brettspielen.

Nach einer Führung durch die Venner Wassermühle mit dem Heimatmuseum durch den 1. Vorsitzenden des Vereins, Erich Möhlmeyer, waren sich alle Kinder einig; jetzt ist Zeit für leckere Bratwurst.

Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende und müde und zufriedene  Kinder und ihre Begleiter wurden vom 2. Vorsitzenden des Heimat- und Wandervereins Venne e.V., Reinhard Wolff, verabschiedet und alle Verantwortlichen waren sich einig: das machen wir im nächsten Jahr wieder!!!

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Bericht

Jahreshauptversammlung

Heimat- und Wanderverein Venne e.V.

26.03.2010

Gaststätte „zum Löwen“

 

 

Wie immer ruhig und gut vorbereitet verlief die diesjährige Jahreshauptversammlung des Heimat- und Wanderveins Venne e.V. am 26.03.2010 im Venner Gasthaus „zum Löwen“.

 

Ein anerkennendes Grusswort richtete die Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller-Menke an die Anwesenden  und betonte die Bedeutung des Vereins für das kulturelle Leben in Venne.

 

Vor einer leider nur relativ kleinen Zahl von anwesenden Mitglieder breiteten der 1. Vorsitzende, Erich Möhlmeyer, und  seine Vorstandskollegen einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2009 aus, berichteten von den vielen durchgeführten Veranstaltungen, erläuterten die Kassenlage des Vereins, führten die notwendigen Wahlen durch  und gaben einen Ausblick auf das Jahr 2010.

 

Weiter steigende Besucherzahlen der Venner Mühle mit ihrem attraktiven und interessanten Heimatmuseum (und des Kuh-M(h)seums) und des sonntäglich zwischen Mai und September ab 14.00 Uhr geöffneten „Cafe Pferdestall auf der Mühleninsel“ sind ein Beleg dafür, das die Venner Mühle und die Venner Mühleninsel als „dörflich-kulturelle Herz Vennes“ weiter ein Anziehungspunkt für viele Besucher; nicht nur am Deutschen Mühlentag, sind. 

 

 

Dank und großen Beifall erhielten Wilfried Wobker und sein Team Mühleninsel sowie der Mühlenmeister Friedel Gering und seine Helfer für ihre erfolgreichen und arbeitsintensiven Pflege- und Erhaltungsarbeiten. 

 

Umfassend informiert wurden die Mitglieder über den Sachstand des beabsichtigten Aufbaus des Kottens auf der Venner Mühleninsel.  Fachkundig gelagert und geschützt wartet das Fachwerkgerüst des Kottens zur Zeit auf seine Verwendung am neuen Ort. Umfangreiche Planungen und die Beschaffung der nötigen Gelder stehen in den kommenden Monaten im Vordergrund, erläuterte der 2.Vorsitzende des Vereins, Reinhard Wolff.

 

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder auch mit den vielen durchgeführten Veranstaltungen, aus denen sicher das Erntedankfest  mit Dorfmarkt „Antik“ herausragte. Begünstigt vom Wetter fanden tausende Besucher den Weg zur Venner Mühleninsel und werden sicher auch 2010 wiederkommen. In Vertretung des Kulturwartes berichtete J.E. Niewedde über die vielfältigen und erfolgreichen Aktivitäten des Kulturausschusses. Die Veranstaltungsreihen der „Plattdeutschen Leseabende“ und des „informativen Kaffeetrinkens“ erfreuen sich weiter großer Beliebtheit; gleiches gilt für Gruppenführungen, standesamtliche Trauungen in der Schmiede, die verschiedenen Wanderungen, die Tagesfahrt des Vereins  und die vielen auf der Mühleninsel durchgeführten Sonderveranstaltungen. Auch  die Berichte über die  Wanderaktivitäten des Vereins und die Auftritte der Trachtengruppe wurden zustimmend aufgenommen.

 

Viel Beifall gab es, als der 1.Vorsitzende sich bei Erich Abke für seine langjährige Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins mit einem kleinen Präsent bedankte.

 Eine weitere Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins soll durch die Schaffung eines zusätzlichen Vorstandspostens eines „Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit“ erfolgen; der nötigen Satzungsänderung stimmten die Mitglieder genauso einstimmig zu, wie der Schaffung von zusätzlichen, voll stimmberechtigten Beisitzern.

 

Der Kassenbericht und der Bericht der Kassenprüfer fanden ebenso die Zustimmung der Versammlung und so wurden Kassenwart und der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

 

Der 1. Vorsitzende, Erich Möhlmeyer, wurde einstimmig und mit großem Beifall wiedergewählt; gleiches gilt für die routinemäßig zur Wahl gestellten:  1. Schriftführer (Heinz-Otto Müller), 2. Kassierer( Jürgen Keisker), 2.Wanderwart (Manfred Adams), 2.Wege- und Anlagewart (Werner Meyer).

Neu in den Vorstand gewählt wurde Anneliese Bußmann als 1.Beisitzerin und als Kassenprüfer wurden Uschi Gahbler bestätigt und  Heinrich Thelker neu gewählt. Der Dank des 1. Vorsitzenden ging an Petra Pösse, die aus der Position der stv. Schriftführerin ausgeschieden ist.

 

 

Hier präsentiert sich der neue Vorstand des Heimat- und Wandervereins Venne e.V. flankiert von Ortsbürgermeisterin Edeltraut Altemöller-Menke und dem stv. Ortsbürgermeister Heinrich Thelker, der sich dankenswerterweise zum wiederholten Male als Kassenprüfer zur Verfügung stellte. 

 

Mit einem Ausblick auf das Jahr 2010 und einem Hinweis auf das Osterfeuer (Ostersonntag ab 20.00 Uhr auf der Venner Mühleninsel) schloss die diesjährige Jahreshauptversammlung des Heimat- und Wandervereins Venne  e.V.



Der Heimat- und Wanderverein Venne macht Nägel mit Köpfen

 

Die Landwirtsfamilie Glarmeyer aus Barkhausen hatte dem Heimat- und Wanderverein Venne einen alten Kotten gegen Abriss überlassen. (Wir haben darüber berichtet)

 

Dieser Kotten soll restauriert und als Ergänzung der bestehenden historischen Gebäude auf der Venner Mühleninsel wieder aufgebaut werden – so die Idee des Vorstandes des Vereins.

 

Am Samstag, dem 17.Oktober 2009 war es dann endlich soweit, der Rückbau des Kottens begann. Um 08.00 Uhr rückten fünf Freiwillige des Heimatvereins bewaffnet mit Vorschlaghämmern, Fäustel und Meißel an und begannen die Füllungen der Fache aus dem Fachwerkbau herauszuschlagen. Unter der fachkundigen Leitung des Zimmerermeisters Günter Buhr aus Venne ging die Arbeit gut von der Hand. Kaffe und Brötchen taten ein Übriges und so konnte schon gegen 16.00 Uhr diese staubige und kräfteraubende Arbeit erfolgreich beendet werden. Erich Möhlmeyer , der Vereinsvorsitzende, Günter Möhlmeyer, Norbert Hübner, Uwe Gering, Werner Meyer und Günter Buhr bedankten sich beim Besitzer des Kottens , Hermann Glameyer,  für die tatkräftige Geräteunterstützung und  hatten sich ein Abschlußbier beim „Löwen“ in Venne verdient.

 

Nun stand also nur noch das Holzgerüst des Kottens

 

 

 

Am Dienstag, den 20.10.2009 stand dann das Entfernen der Dachpfannen auf dem Programm. Wegen der schwierigen Arbeiten auf dem Dach  trat die Arbeitsgruppe der Freiwilligen des Vereins  nur mit „kleiner Besetzung“ an. Günter Buhr, Erich Möhlmeyer, Günter Möhlmeyer und Norbert Hübner konnten auch diese Arbeiten schon am Nachmittag erfolgreich beenden.

 

 

 

In den nächsten Tagen wird nun die fachkundige Vermessung und Markierung der Balken – eine wichtige Voraussetzung für den späteren Wiederaufbau – erfolgen. Dann wird das Fachwerk zurückgebaut und die einzelnen Teile werden zunächst am Rande der Mühleninsel eingelagert. (Wir werden über den Fortgang der Arbeiten berichten.)

 

Erst wenn alle organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für den Wiederaufbau geschaffen sind, wird der Heimat- und Wanderverein Venne mit dem Wiederaufbau beginnen – so der Projektleiter Reinhard Wolff.

Voraussetzung dafür ist, natürlich, dass die Finanzierung steht.

Daher bittet der Heimat- und Wanderverein Venne e.V. um Spenden auf folgendes Konto  Sparkasse Osnabrück, Konto Nr.  6003560  BLZ 265 501 05 (auf Wunsch können Spendenquittungen ausgestellt werden – Tel:  05476-1272 Erich Möhlmeyer)

 

 

 

 

 


Lebendige Erinnerung an Vergangenheit
Erntemarkt auf der Venner Mühleninsel im Zeichen des Varusjubiläums

Den wohl bislang schönsten und größten Erntemarkt erlebte Venne auf der Mühleninsel und in der Venner Mühle. Alles war vom Heimat- und Wanderverein vorbereitet worden und perfekt organisiert. Das ansprechende Programm und das schöne, wenn auch etwas windige Wetter zogen viele Besucher an.
 
Begonnen hatte der Erntemarkt gleich nach dem Gottesdienst mit der Eröffnung des Marktes durch den Ortsbürgermeister Jürgen Gahbler. Er dankte den Verantwortlichen des Vereins mit Erich Möhlmeyer, Reinhard Wolff und Wilfried Wobker an der Spitze sowie dem gesamten Team für die vorbildliche Gestaltung des Marktes, der im Zeichen der Varusschlacht vor 2000 Jahren als „Antikmarkt“ gestaltet worden war. Historische Kleidung prägte das Marktgeschehen.
Nach den Eröffnungsworten wurde vor dem alten Tiemann’schen Backhaus die Erntekrone, die auch in diesem Jahr wieder von Jou-Linn und Anlie Schröder zusammen mit Marie Meyer-Holtkamp gebunden wurde, aufgezogen. Festliche Musik gab es vom Posaunenchor.

In Erinnerung an die Ereignisse vor 2000 Jahren während der Varusschlacht ließen der Ortsbürgermeister und die beiden Vorsitzenden des Heimat- und Wandervereins 15 weiße Friedenstauben in den blauen Himmel auf.
Böllerschützen aus Hunteburg waren in historischen Kleidern gekommen, um mit ihren Handböllern Salut zu schießen. Es krachte mächtig, und der eigentliche Markt konnte beginnen. Vieles wurde geboten.

So hatten etwa 30 Aussteller ihre Stände auf der Mühleninsel aufgebaut, an denen sie überwiegend Kunstgewerbeartikel verkauften. Ein Sachsen- und ein Wikingerlager gaben Einblicke in das Leben vor vielen Hundert Jahren. Vom Heimatverein wurde heimatgeschichtliche Literatur zum Verkauf angeboten. Die erste Auflage der neuen plattdeutschen CD von Ernst Ellermann war gleich am ersten Tag ihrer Veröffentlichung restlos ausverkauft. Wassermühle und das Heimatmuseum waren den ganzen Tag geöffnet. In der Schmiede hatte der Schmied das Feuer der Esse entzündet.

Frisch geräucherte Forellen wurden angeboten. Brote und Butterkuchen gab es aus dem historischen Backhaus. Alle Plätze im Café Pferdestall und im Zelt davor waren belegt. Wer keinen Fisch oder Kuchen mochte, versorgte sich an den Grillständen in der Remise und ließ sich dazu ein frisch gezapftes Bier schmecken.

Viele Besucher waren gekommen, denen das Programm des Marktes sichtlich gut gefiel. Dazu gehörten auch die Angebote für die Kleinen. Karl-Heinz Hucke hatte seine Esel mitgebracht. Es gab einen Streichelzoo. Die Kinder konnten sich schminken lassen. Eine Märchenerzählerin erzählte ihre Geschichten, Stockbrot wurde am offenen Feuer gebacken. Die Venner Alttraktorenfreunde waren mit ihren historischen Fahrzeugen gekommen.
Musik und Unterhaltung wurden den ganzen Tag geboten. Die Immentaler Musikanten spielten. Eine Jugendgruppe des Venner Folkfrühlings – „Circle Nine“ – trug irische Folkmusik vor, und die Trachtengruppe des Heimat- und Wandervereins tanzte. Güter Gall trat als Bänkelsänger auf und begeisterte sein Publikum.
Den krönenden Abschluss des Marktes in der Ortschaft bildeten schließlich eine mitreißende mittelalterliche Feuershow der Gruppe „Salientes Fori“ und zudem Feuerwerk am dunklen Abendhimmel.


 Venner Dorfmarkt lebendig und vielseitig

 

"Der Venner Dorfmarkt ist einen Markt, der unter dem Aspekt der Venner Lebendigkeit und Vielfalt immer wieder auf sich aufmerksam macht", so bewertete Ortsbürgermeister Jürgen Gahbler den Erntemarkt auf der Venner Mühleninsel, der in diesem Jahr zwar bei zwar guter Laune aber leider nicht so gutem Wetter stattfand.

 

Was am Vormittag mit Nieselregen begonnen hatte, endete am späten Nachmittag mit leichtem Dauerregen. Keine guten Voraussetzungen für den Markt, so dass einige Marktbeschicker nicht gekommen waren. Diejenigen, die sich aber trotzdem auf den Weg gemacht hatten, boten den Besuchern eine exquisite Angebotspalette mit frisch geräucherten Forellen, schön gedrechselten Holzschalen, kunstvoll gefertigten Kupferarbeiten und selbstgemachten Marmeladen und Likören. Ein Korbflechter stellte seine Arbeiten vor.

 

Neu war der Weinstand des Heimat und Wandervereins, an dem fruchtige Frankenweine verschiedener Geschmacksrichtungen verkostet und probiert werden konnten. Es gab handgestickte Tischdecken, Schmuck und Edelsteine. Die Venner Landfrauen verkauften ihre Produkte zum Wohle des Jugendfördervereins „Aufwind“. Im Café Pferdestall rückte man bei frischem Butterkuchen aus dem historischen Backhaus gemütlich zusammen. Die Mühlenfrauen verkauften das Venner Mühlenbrot aus dem Steinofen und in den Remisen gab es Bratwurst, Reibekuchen und Bier.

 

In der alten Dorfschmiede glühte in der Esse zum Klang der Ambosse das Schmiedefeuer. Die alte Wassermühle und das Mühlencafé hatten mit ihren Ausstellungen zur Heimat- und Kuhgeschichte offen. Feierlich eröffnet wurde der Markt mit den Klängen des Posaunenchores, die Immentaler spielten und die Gruppe „Circle Nine“ trug Folklore vor. Die Erntekrone banden Ann-Lee und Joy-Lynn Schröder, Anna Schomaker und Marie Meyer-Holtkamp aus Roggen,Weizen, Gerste und Hafer.

 

Herzlich dankte der Ortsbürgermeister dem Heimat und Wanderverein mit seinem Vorsitzenden Erich Möhlmeyer und Marktmeister Helmut Veldbour für die Ausrichtung des Marktes. Der erneut liebevoll hergerichtete Markt sei das Ergebnis eines in jeder Hinsicht bemerkenswerten ehrenamtlichen Engagements. Die einfallsreiche Ausgestaltung sei möglich, weil sich die Verantwortlichen mit Kreativität und Hingabe dem Markt widmeten. Sie könnten sich dabei auf eine große Helferschar verlassen. Der Markt sei so ein Beleg für Gemeinsamkeit und Zusammenhalt und Ausdruck einer starken dörflichen Gemeinschaft.