Weihnachtliches Basteln mit dem Heimatverein
Es gibt Neuigkeiten vom Venner „Mühlenkotten“
Der Heimat- und Wanderverein Venne e.V. berichtet von einem wichtigen weiteren Meilenstein bei dem Projekt „Wiederaufbau eines historischen Kottens auf der Mühleninsel“
Nachdem das Holzgerüst des alten Kottens im vergangenen Jahr fachgerecht abgebaut und eingelagert wurde, freut sich der Vorstand des HWV Venne e.V. nun über eine weitere gelungene Aktion.
Die Landwirtsfamilie Heitkamp aus Ostercappeln-Schwagstorf, damit beschäftigt einen alten Kotten auf ihrem Hof zu restaurieren, hatte dem Verein ca. 7500 alte Hohlpfannen als Geschenk angeboten. Da diese Pfannen noch das Dach des alten Kottens in Schwagstorf beschützten, rückten vor einigen Tagen Aktive des Heimatvereins Venne an, um die Pfannen vom Dach zu holen und sicher für den Wiederaufbau des historischen Barkhausener Kottens auf der Venner Mühleninsel einzulagern.
Der Projektverantwortliche des Vereins, Reinhard Wolff, freute sich über die Einsatzbereitschaft für den Verein von Erich Möhlmeyer, Günter Möhlmeyer, Jürgen Harmeyer, Robert Bartold, Egon Barrenpohl, Friedhelm Hachmann, Günter Ellermann und Siegfried Jörges. Er berichtet von stabilen Wetterverhältnissen und toller Stimmung im Team an den insgesamt drei Arbeitstagen. So konnte nach über 200 unfallfreien, ehrenamtlichen Arbeitsstunden das Ende des Einsatzes mit einem zünftigen Bier begossen werden.
Nun warten die alten Hohlpfannen auf ihre neue Verwendung auf dem Dach des wiederaufzubauenden Mühlenkottens auf der Venner Mühleninsel.
Unser Dank geht an die Familie Heitkamp in Ostercappeln-Schwagstorf.
Wie es weitergeht – wir werden berichten!

Venner Wanderer auf dem Deutschen Wandertag 2010 in Freiburg
Wie in den vergangenen Jahren nahm der Venner Wanderverein an den Festlichkeiten des diesjährigen Deutschen Wandertags teil, der vom 5. – 9. August in Freiburg stattfand. Im Gegensatz zu den Vorjahren, wo wir zusammen mit den Bohmter Wanderfreunden gemeinsam gefahren sind, haben wir in diesem Jahr diese Fahrt nach Freiburg selbst geplant und organisiert. Freundlicherweise haben sich unsere Wanderfreunde Helmut Thüne und Manfred Adams bereit erklärt, unsere Reisegruppe von 13 Personen mit dem Kleinbus und einem PKW zu fahren. Pünktlich um 7.00 Uhr sind wir vom Dorfparkplatz gestartet, um diese Reise in den Schwarzwald anzutreten.
Bei gutem Reisewetter war nach rd. 2 Std. eine Kaffeepause angesagt, wo der mitgebrachte Kaffee und die Brote allen gut schmeckte. So ging es weiter und nach weiteren 2 Reisepausen erreichten wir nach gut 600 km am späten Nachmittag unser Hotel in Waldkirch in der Nähe von Freiburg. Eine geplante Begehung des aus einer Holz-Eisenkonstruktion bestehenden Baumkronenweges in 27 m Höhe musste wegen einsetzendem Regen abgesagt werden.
Am Freitag, dem 2. Tag , war zunächst eine Stadtbesichtigung in Freiburg angesagt. Mit einer so genannten Konuskarte, die es den Urlaubern erlaubt, die Nahverkehrsmittel im Schwarzwald kostenlos zu benutzen, fuhren wir mit der Bundesbahn nach Freiburg, wo uns eine Stadtführerin schon erwartete. Gut 2 Std. wurde uns zunächst die Geschichte und der Werdegang der Stadt Freiburg erklärt, um uns dann die nennenswerten Sehenswürdigkeiten mit den vielen kleinen „Bächelen“ der Stadt zu zeigen und zu erklären. Nach der Rückfahrt nach Waldkirch wurden dann unsere Fahrzeuge bestiegen, um zu einer Rundfahrt durch den südlichen Schwarzwald zu starten. Vorbei an Kirchzarten ging es nach Oberried-Steinvasen,
wo wir uns den Vergnügungspark mit der gigantischen, weltgrößten Erlebnis-Seilbrücke , die mit einer Länge von 218 m das Tal in einer Höhe von 30 m überbrückt, aus zeitlichen
Gründen nur von außen anschauen konnten. Ziel war jetzt der Belchen, ein Berg mit einer Höhe von 1414 m. Mit einer Kabinenseilbahn, die vormals auf der Weltausstellung 2000 in Hannover installiert war, fuhren wir auf den schönsten Berg im Schwarzwald, wo uns eine sagenhafte Weitsicht erwartete. Nach dem Abendessen um 20.00 Uhr wurde der Abend in gemütlicher Runde im Hotel verbracht.
Samstag, der 3. Tag. Wiederum war der heutige Tag für eine Rundfahrt durch den Schwarzwald vorgesehen. Gestartet wurde um 9.00 Uhr und über die Schwarzwald-Panoramastraße gelangten wir zu unserem ersten Ziel. Der Kandel, ein Berg mit einem herrlichen Plateau und einer Höhe von 1214 m. Da der Wettergott es mit uns wieder gut meinte, hatten wir eine wunderbare Weitsicht. Man kann sich nur allzu gut vorstellen, dass hier im Winter ein ausgezeichnetes Skigebiet vorhanden ist. Das die Welt manchmal klein ist, das mussten wir auf der Gipfelspitze dieses Berges feststellen, weil wir hier von einem Mann mittleren Alters begrüßt wurden, der vor gut 20 Jahren in der Waldorfschule Evinghausen beschäftigt gewesen ist und dort in der Nähe in einem Speicher auch gewohnt hat. Weiter ging es nach St.-Peter, wo wir eine sehenswerte Barockkirche mit reichlichen Goldverzierungen besichtigten. Über St. Märgen, Erlenbach gelangten wir zum Höhepunkt des heutigen Tages, zum Titiesee. Bei herrlichsten Wetter war dieser Ort von zahlreichen Urlaubern besucht.
Uns stand jetzt eine nicht sehr lange, aber wunderschöne Bootsfahrt auf dem Titisee bevor mit einer Kaffee- und Kuchenpause in einem Restaurant auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Eine prächtige Schwarzwälder Kirschtorte war der Renner bei dieser Kaffeepause. Nachdem unser Boot uns wieder abgeholt hatte, ging es weiter über Lenzkirch, Häusern nach St. Blasien, wo uns der bekannte, von einer besonderen Größe und Schönheit versehene Dom erwartete. Dieser mit sehr viel Marmor versehene eher schlichte Dom hatte es allen angetan. Unsere Rückfahrt vorbei am Feldberg durch das Höllental und schließlich noch durch das Glottertal nach Waldkirch war ein weiterer Höhepunkt der heutigen Fahrt. Nach dem Abendessen im Hotel wurde noch an vorher reservierten Tischen in einem Restaurant in der Stadt bei einem schönem Glas Wein lebhaft über den heutigen Tag diskutiert und viel gelacht.
Heute, am Sonntag, den 4.Tag unserer Reise, stand uns dann der Höhepunkt unserer Reise bevor, die Festlichkeiten des „Deutschen Wandertages 2010“. Wie am Freitag fuhren wir wieder um 9.30 Uhr mit der Bundesbahn von Waldkirch nach Freiburg. Durch zahlreiche Busse und PKW’s wurden rd. 10.000 Wanderer, Musiker und Teilnehmer von Folklore- und Motivgruppen in die überfüllte schöne Stadt mit dem sehenswerten „Freiburger Münster“ gefahren, um dann an einem großen Festumzug teilzunehmen..
Nach diesem erlebnisreichen Tag fuhren wir wieder nach Waldkirch zurück. Beim anschliessenden Abendessen wurde lebhaft über diesen schönen Tag gesprochen.
Montag stand die lange Rückreise bevor. Am frühen Abend erreichten wir unseren Heimatort Venne. Eine schöne 5-tägige Reise wurde beendet, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein ganz besonderer Dank gilt den beiden Fahrern unserer Tour, Helmut Thüne und Manfred Adams, die uns sicher wieder nach Hause gefahren haben. Der nächste Deutsche Wandertag findet im August 2011 ganz in unserer Nähe in Melle statt, an dem unser Wanderverein mit einer hoffentlich großen Beteiligung teilnehmen wird.
Venne, August 2010 Richard Meyer
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Mit dem Heimatverein in das Königreich Hannover
Eine informative und schöne Reise war es, die der Heimat- und Wanderverein Venne am Wochenende unternommen hat. Die Fahrt ging zum königlichen Hannover, der Marienburg und den Herrenhäuser Gärten. Unterwegs trug Ernst Ellerman aus seiner neuen plattdeutschen CD vor. Reinhard Wolff gab Erläuterungen zu den Vorhaben des Heimat- und Wandervereins und Eberhard Niewedde gab Informationen zur Geschichte des einstigen Königreiches Hannover, zu dem auch das Osnabrücker Land gehörte.
Schloss Marienburg wurde zuerst besucht. Die Burg gilt als eines der eindrucksvollsten und bedeutendsten neugotischen Baudenkmäler in Deutschland. Es verzauberte die Reisegruppe durch seine märchenhafte Erscheinung mit zahlreichen Zinnen und Türmen und einer nahezu komplett erhaltenen Inneneinrichtung. König Georg der V. schenkte das Grundstück für den Bau der Burg im Jahre 1857 seiner Gemahlin der Königin Marie zu ihrem 39. Geburtstag und ließ darauf das Schloss bauen. Er konnte es aber nicht bewohnen, da er nach der verlorenen Schlacht bei Langensalza ins österreichische Exil gehen musste. Das Schloss blieb den Welfen erhalten, weil es der Königin gehörte und nicht zum Königreich Hannover.
Nach dem Mittagessen im Schlossrestaurant ging die Fahrt am Nachmittag weiter zu den Herrenhäuser Gärten. Hier wurde das Herzstück, der Große Garten, besucht. Er ist wohl der schönste im französischen Stiel angelegte Barockgarten Europas und beeindruckt mit seinen von Buchs eingefassten Blumenteppichen, vielen Hecken, weißen Skulpturen und eindrucksvollen Fontänen, von denen die größte einen bis zu achtzig Meter hohen Wasserstrahl erzeugen kann. Eberhard Niewedde führte die Ausflugsgruppe durch den von Grachten umschlossenen Garten mit seinen schönen Blütenstauden.
Zum Abschluss des sonnenreichen Tages ging es zu Kaffee und Kuchen und zur Erholung in einen nahe gelegenen Biergarten. Der Tagesausflug wurde von dem Kulturausschuss des Venner Heimatvereins vorbereitet und auch durchgeführt.
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